Augengrippe Risiken und Symptome



Augengrippe durch Adenovirus Infektion

Die Keratoconjunctivitis epidemica (auch: Epidemica oder KCE genannt) ist eine sehr ansteckende Viruserkrankung der Bindehaut des menschlichen Auges. Das Virus, welches die Augengrippe verursacht, ist das hochgradig ansteckende Adenovirus das selbst nach Wochen auf Geländern, Türklinken oder ähnlichen Orten infektiös. Ist die Augengrippe im Kreise der Familie oder Kollegen im Umlauf, ist Hygiene die einzig schützende Maßnahme vor einer Erkrankung.

   

Suchanfragen vom 15.12.2017

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Wichtiger Hinweis zur Augengrippe:

Die Informationen auf diesen Seiten ersetzen keinen Arztbesuch oder professionelle medizinische Untersuchung, Beratung und Behandlung. Beim Verdacht auf Infektion durch den Adenovirus sollten Sie einen Facharzt aufsuchen. Wir warnen hiermit ausdrücklich vor Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung bei dieser ansteckenden Viruserkrankung.

 

Der derzeit einzig bekannte Schutz gegen den Adenovirus ist Hygiene und regelmäßiges Handewaschen sowie Desinfektion der Hände mit einem geeigneten Präparat. Lassen Sie sich bitte nicht von Medienberichten verunsichern, denn auch bei einer Infektion durch die sogenannte Augengrippe besteht keine Lebensgefahr!

   

Eine weitere Ansteckungsgefahr mit der Augengrippe besteht zudem bei gemeinsam benutzte Handtücher, in Schwimmbädern oder auch über alltägliche Gegenstände, die mit den Augen oder der Nähe des Auges in Berührung kommen. Antibiotika und andere Medikamente helfen bei der Behandlung der Augengrippe leider nicht.

Augengrippe oder Keratoconjunctivitis epidemica

Die Augengrippe weist in ihrem Verlauf große Ähnlichkeiten zur wesentlich harmlosen Bindehautentzündung auf. Im Gegensatz hierzu ist die Augengrippe allerdings hoch ansteckend und wesentlich aggressiver. Nach einer Infektion mit der Augengrippe und einer leichten Rötung und dem tränenden und juckenden Auge wird sehr schnell eine stärkere Entzündung und im schlimmsten Fall kann sich auch das Sehvermögen der betroffenen Peronen verringern.

Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen, einer Krankschreibung durch den behandelnden Arzt und bestmöglichem Schutz vor einer Infektion sowie entsprechendem Verhalten der betroffenen Patienten kann eine weitere Ansteckung mit der Augengrippe und das Risiko einer weiteren Verbreitung dieser Viruserkrankung meistens eingedämmt werden. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auch bei Kindern die Symptome der Augengrippe frühzeitig zu erkennen.

 

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Augengrippe rechtzeitig erkennen

Die Diagnosestellung der Augengrippe erfolgt in der Regel durch den Augenarzt aufgrund des klinisch relativ eindeutigen Krankheitsbildes. Der Nachweis erfolgt bei epidemischen Ausbrüchen durch Amplifikation und Sequenzierung der Proben, wobei hierbei in erster Linie die Hexon- und die Fiber-Komponente sequenziert werden. In manchen Fällen ist es sinnvoll, das ganze Genom zu sequenzieren.

Neben der sogenannten Augengrippe sind Adenoviren für eine Vielzahl von weiteren Krankheitsbildern verantwortlich. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um okuläre, respiratorische und gastrointestinale Infektionen, aber auch Harnwegsinfektionen, Hepatitiden und Meningoenzephalitiden sind durch Adenoviren möglich. beim direkten Nachweis von Adenoviren im Augenabstrich oder bei gehäuftem Auftreten unterliegt die Augengrippe der Meldepflicht.

 

Bitte informieren Sie sich zu diesem Thema bei Ihrem Hausarzt und beachten auch die aktuellen Berichte beim Robert Koch Institut (RKI). Die auf dieser Seite eingeblendeten Artikel zur Desinfektion stammen von Drittanbietern (z.B. Amazon) und es kann keine Garantie für die Richtigkeit der gemachten Angaben übernommen werden. Informieren Sie sich im Vorfeld direkt beim Anbieter und konsultieren Sie vor einer Anwendung immer einen Arzt oder Apotheker.

 

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